piwik no script img

Bischof Tutu kommt nach Berlin

Der anglikanische Erzbischof von Kapstadt, Desmond Tutu, wird heute in Berlin erwartet, um die Ehrendoktorwürde der Kirchlichen Hochschule Berlin entgegenzunehmen. Die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg will den Friedensnobelpreisträger, der bereits über 30 Ehrendoktorhüte besitzt, mit der Verleihung als „einen der im Kampf gegen Rassismus und Apartheid beharrlichsten Christen“ würdigen. Im Zeichen dieses Kampfes hatte Tutu seine ursprünglich für gestern geplante Ankunft zu dem akademischen Festakt um einen Tag verschoben, um in Johannesburg das Gipfeltreffen zwischen den Führern der verfeindeten Organisationen ANC und Inkatha Freiheitspartei, Nelson Mandela und Mangosuthu Buthelezi, zu moderieren.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen