: Bilateraler Straßenunfall
Nikosia (afp) - Der freundlich gemeinte Versuch des irakischen Präsidenten Saddam Hussein, den jordanischen König Hussein persönlich durch Bagdad zu fahren, endete in einem Verkehrsunfall, der die Leibwache so durcheinander brachte, daß sie losfeuerte und dabei den Neffen des irakischen Staatschefs anschoß. Wie die Zeitung 'Mideast Mirror‘ am Montag meldete, war der vorausfahrende Wagen mit den Fotografen bei Rot über eine Ampel gefahren, rammte ein anderes Auto, geriet außer Kontrolle und blockierte dann die Fahrt mit dem Wagen von Hussein und Hussein. Der irakische Präsident konnte gerade noch ausweichen, kam aber dabei von der Straße ab, berichtete ein Zeuge. Die Leibwache der beiden Staatschefs glaubte offenbar an ein Attentat und feuerte los. Dabei wurde ein anderer Wagen getroffen, in dem sich die Tochter und ein Neffe des irakischen Präsidenten befanden. Der Neffe habe mehrere Schüsse in den Kiefer und das Bein erhalten. Hussein und Hussein überstanden das Durcheinander vom Freitag unverletzt.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen