Beziehungen mit Russland: Als Botschafter in Moskau

Rüdiger von Fritsch, bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau, im Gespräch mit Jan Pfaff über prägnante russische Ereignisse und Diplomatiekunst.

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Sprachen und Kulturen brauchen Übersetzer: Russlandkenner Rüdiger von Fritsch Foto: Joachim Gern

Die Krim wurde gerade von Russland annektiert, als Rüdiger von Fritsch im März 2014 deutscher Botschafter in Moskau wird. Danach geht es Schlag auf Schlag. Der Krieg im Donbass, der Abschuss des Passagierflugzeugs MH17, das russische Eingreifen in Syrien und der Nowitschok-Anschlag auf Sergej Skripal in Großbritannien – von Fritsch erlebt als Botschafter einige der konfliktreichsten Jahre in den deutsch-russischen Beziehungen.

Wann: Do. 21.01.2021, 19 Uhr

Wo: Livestream via YouTube

Kontakt: taztalk@taz.de

Im Gespräch mit taz-am-Wochenende-Redakteur Jan Pfaff erzählt er von seinen Erfahrungen mit russischen Diplomaten und ihrer Strategie, auf Kritik mit einem umso härteren Gegenangriff zu antworten. Von Verhandlungen mit Außenminister Sergej Lawrow und Präsident Wladimir Putin. Und er erklärt, warum es bei aller diplomatischen Höflichkeit so wichtig ist, klar bei der eigenen Haltung zu bleiben.

Rüdiger von Fritsch, geboren 1953, bereitete die EU-Osterweiterung als Unterhändler in Brüssel mit vor. Von 2010 bis 2014 war er deutscher Botschafter in Warschau, von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau. Heute ist er Partner der Politik- und Unternehmensberatung Berlin Global Advisors. Im Oktober ist sein Buch „Russlands Weg. Als Botschafter in Moskau“ im Aufbau-Verlag erschienen.

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