piwik no script img

■ Berliner TelegrammBewag übt Kritik am geplanten Warnstreik

Der Energieversorger Bewag hat die für morgen angekündigten Warnstreiks als unverantwortlich kritisiert. Auch die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) hält nach eigenen Angaben einen Warnstreik zum gegenwärtigen Zeitpunkt angesichts der bestehenden Friedenspflicht „für nicht glücklich“. Hintergrund sind Manteltarifverhandlungen bei der Bewag mit rund 9.000 Beschäftigten. Die ÖTV fordert einen tarifvertraglichen Ausschluß betriebsbedingter Kündigungen. Bewag-Sprecher Reinhard Heitzmann erklärte, die ÖTV täusche die Belegschaft, wenn sie fordere, die geplante zehnprozentige Einkommenskürzung für alle Bewag-Mitarbeiter müsse vom Tisch. Eine solche Kürzung für alle Beschäftigten stehe nicht zur Diskussion. dpa

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen