piwik no script img

Bewag-Betriebsrat will Dialog mit SPD und AL

Der Betriebsrat der Bewag hat gegen Überlegungen der Koalitionsparteien SPD und AL über eine Einschränkung der Befugnisse des Stromversorgungsunternehmens protestiert. „Wir wehren uns dagegen, daß die Energiepolitik der Stadt Berlin unsachlich belastet wird und unsere Arbeitsplätze zur Disposition gestellt werden sollen“, heißt es in einer Mitteilung des Bewag-Betriebsrats vom Donnerstag. SPD und AL werden aufgefordert, umgehend mit dem Betriebsrat in einen „sachlichen Dialog“ einzutreten. Die energiepolitischen Sprecher der Abgeordnetenhausfraktionen beider Parteien hatten am Mittwoch die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe angekündigt. Sie solle auch prüfen, inwieweit das Land durch Gründung eigener Stadtwerke und den Kauf des Bewag-Netzes künftig auch bei der Stromerzeugung und -verteilung einen größeren Handlungspielraum gewinne und „der übermächtige Einfluß der Bewag zurückgedrängt werden“ könne.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen