: Bewag-Betriebsrat will Dialog mit SPD und AL
Der Betriebsrat der Bewag hat gegen Überlegungen der Koalitionsparteien SPD und AL über eine Einschränkung der Befugnisse des Stromversorgungsunternehmens protestiert. „Wir wehren uns dagegen, daß die Energiepolitik der Stadt Berlin unsachlich belastet wird und unsere Arbeitsplätze zur Disposition gestellt werden sollen“, heißt es in einer Mitteilung des Bewag-Betriebsrats vom Donnerstag. SPD und AL werden aufgefordert, umgehend mit dem Betriebsrat in einen „sachlichen Dialog“ einzutreten. Die energiepolitischen Sprecher der Abgeordnetenhausfraktionen beider Parteien hatten am Mittwoch die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe angekündigt. Sie solle auch prüfen, inwieweit das Land durch Gründung eigener Stadtwerke und den Kauf des Bewag-Netzes künftig auch bei der Stromerzeugung und -verteilung einen größeren Handlungspielraum gewinne und „der übermächtige Einfluß der Bewag zurückgedrängt werden“ könne.
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