: Betr.: Pfefferberg im Prenzlauer Berg
In der Luft, wie bei der Protestaktion im Jahre 1992, hängt der Pfefferberg im Prenzlauer Berg immer noch – aber der Veranstaltungsort bleibt zumindest vorerst geöffnet. Bis zur endgültigen Entscheidung über die Nutzung der ehemaligen Brauerei Pfeffer zwischen Schönhauser Allee und Christinenstraße hat der Betreiberverein von der Wohnungsbaugesellschaft Prenzlauer Berg (WIP) nun grünes Licht zur Nutzung des Geländes bekommen.
In den nächsten Monaten soll es eine bunte Mischung aus Konzerten, Tanz, Theater, Performances und Diskussionen geben, darunter auch das zweite social beat Literaturfestival.
Die Nutzungszusage der WIP bezeichnete der Verein gestern als „Teilerfolg“, da das Gelände in den letzten drei Jahren nur mit zahlreichen Unterbrechungen genutzt werden konnte. taz
Foto: Marco Limberg / Xpress
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen