: Betr.: Bahnreform geht auf Kosten der Frauen
Sie werden demnächst vor einem noch ausgedünnteren Fahrplan stehen. Die Bahnreform wird vor allem auf Kosten der Frauen gehen, prognostiziert die Initiative „Frauen in Bewegung“ aus der Arbeitsgemeinschaft Verkehr vom Bündnis 90/Grüne. Insbesondere Nebenstrecken müßten stillgelegt werden – und das werden gerade die Frauen zu spüren bekommen, die viel mehr als die zumeist motorisierten Männer auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. „Bald werden die Kommunen aus Finanznot nur noch die Frage stellen: entweder Kindergärten oder Bahn“, glaubt die Arbeitsgemeinschaft. Deshalb rufen die „Frauen in Bewegung“ zum Protest auf. Per Postkartenaktion soll der Verkehrsausschuß aufgefordert werden, daß flächendeckender Nahverkehr in der Verfassung festgeschrieben wird und das Schienennetz in öffentlicher Hand bleibt. Postkarten erhältlich bei: Bundesgeschäftsstelle Bündnis 90/ Grüne, Ehrental 2–4, 53332 Bornheim Foto: Rüdiger Dehnen
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen