■ Berliner Telegramm: Wasser marsch!
Ob automatische Speichellecker, mechanische Geifer-Greifer oder eine Maschine zur Wasserrückgewinnung aus verkrusteten Taschentüchern verpickelter 13jähriger oder eben auch eine Wippe, die eine Pumpe betreibt – das Wassermuseum e.V. in Kreuzberg sucht im Rahmen eines Wettbewerbs Erfindungen rund um das Wasser, die einen achtsamen Umgang mit demselben befördern und zur schonenden Nutzung der Ressourcen beitragen. Die Erfindungen werden anschließend ausgestellt; ein Preis wird flüssiggemacht, und ein Kreuzberger Anwaltsbüro vergibt zusammen mit dem Patentamt ein Erfinderzertifikat. Darüber hinaus werden Kreuzberger Firmen mit der Umsetzung beauftragt. Quell dieses Vorhabens ist die Agenda21. Bei so viel sprudelnden Möglichkeiten, die wie ein warmer Regen in der Ideenwüste wirken, kommen einem die Tränen. eb
Mehr Infos dazu bei: Projektkoordination Wassermuseum e.V., c/o Gottfried Heinzelmann, Cuvrystraße 17, 10997 Berlin, Tel. 6121121
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen