: Berlin und Brandenburg senden gemeinsam
Berlin (dpa) — Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich auf die Schaffung einer gemeinsamen Medienanstalt geeinigt. Das bestätigte der Chef der Berliner Senatskanzlei, Volker Kähne. Die gemeinsame Medienanstalt ist Voraussetzung für eine Lösung der zahlreichen Probleme, die sich bei der Verteilung der Frequenzen zwischen dem Stadtstaat Berlin und dem Flächenstaat Brandenburg ergeben haben. Kähne und der Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Jürgen Linde, sprachen sich dafür aus, das Programm von RIAS 2 einschließlich der reichweitenstarken Frequenz 94,3 Mhz zu erhalten. Die Kooperation soll sowohl Radio als auch Fernsehen umfassen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen