: Berichtigung
Wie schön, daß in der Dichtung weitgehend ungestraft von „zehenspizzn“, „odnstreifn“ und einem „ocus amoenus“ die Rede sein darf – wie gestern in der lyrischen Randspalte. Das kommt nämlich der ebenso schönen Neigung entgegen, Fehler nicht schnöde als Fehler zu betrachten, sondern als Hieroglyphen einer tieferen Wahrheit – die auf diesen Wegen zu uns spricht.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen