piwik no script img

Berichtigung

Ach ja, Cherubino, Mozarts Prinz der Flüchtigkeit, noch nicht alt genug, um richtig zu lieben, aber schon alt genug, um dem kribbeligen Herzzwacken im Schwanken zwischen der einen und der anderen Dame einen so zauberhaft ungewollten Knick in die Koloratur zu schleusen, daß einem ganz anders wird. Aber nicht von der Wahrheit verliebter Unentschiedenheit war gestern die Rede, sondern davon, daß Jules Massenet in seiner Oper „Chérubin“ den Buben als Don Juan versteinert hat. Doof. Fand unser Rezensent.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen