: Berichtigung
Im kühlen wie heißen Grunde ist es immer dasselbe: 100 Jahre hat man Zeit mit dem Nachruf, und dann geht's doch Knall auf Fall und über Stock und Stein dahin. Guy de Maupassant zwar ist genau vor einem Zentennium von uns gegangen – insofern sind wir pünklich. Die monatliche Spätlese aber wäre erst morgen „dran“, am Donnerstag. Da aber gibt's Kino ohne Ende, und in der Rangfolge des ausgehenden 20. Jahrhunderts sind die Prioritäten eh klar und groovy: Bild geht vor Text, Tempo vor Ruhestand, Kino vor Buch. Deshalb hat die Spätlese das Nachsehen vor den Kinoseiten, und Sie können morgen mit der Zeitung unterm Arm in das Lichtspielhaus Ihrer Wahl gehen, versorgt mit frischer Kritik wie der Franzos' mit frischem Brot: am Morgen eines schönen Tages bis zu dessen Untergang. Und Tschüs.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen