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Bedauern über Kopftuch-Urteil

BERLIN taz ■ Als ein „schlechtes Zeichen für die Integrationswilligkeit dieser Gesellschaft“ bezeichnete Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats für Deutschland, das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg vom Mittwoch gegeüber der taz. Das Urteil untersagt einer muslimischen Lehrerin, mit Kopftuch zu unterrichten (taz vom 14. 3.). „Das ist ein faktisches Berufsverbot“, so Kizilkaya.

Auch der Zentralrat der Muslime (ZMD), der zweite große Dachverband in Deutschland lebender Muslime, kritisiert das Kopftuchverbot. „Wenn eine Muslimin erklärt, dass das Kopftuch für sie zu ihrer Glaubenspraxis zählt, gilt es, dies im Namen der Religionsfreiheit zu respektieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die betreffende Person Lehrerin oder Putzfrau ist“, erklärte der Pressesprecher der ZMD Ayman Mazyek gegenüber der taz. YAS

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