: Baumelnde Kronjuwelen
In Tschechien passieren echt die dollsten Dinge
Wenn das hochsympathische Tschechien nicht gerade als Buchmessen-Stargast herumgereicht wird, dringen kaum Nachrichten aus der knuffigen Bier- und Knödelzivilisation über die Kuppen des Erzgebirges zu uns. Dabei passiert im Land der Böhmerinnen und Mähriten Bedeutsames. „Hopfen 2.0 gegen den Klimawandel: Wie Forscher in Žatec die Zukunft des Bieres sichern“, gab uns der Auslandsdienst des Tschechischen Rundfunks Anfang Oktober einen bierseligen Hoffnungsschimmer. Die Promillewerte des Westens werden in Nordböhmen verteidigt! Damit nicht genug: „Anstatt des Abfischens im Rožmberk-Teich werden in Třeboň Fischer-Tage organisiert“, verlautbarte jenes Radio Prague International vor wenigen Tagen. Wenn der eine Teich zu trocken ist, wird in Tschechien halt woanders gefischt. Unsere Rheinschiffer könnten mit ihren Pötten ebenfalls mal alternative Bächlein und Wannen ausprobieren. Auch Rätselhaftes geschieht: „Die sieben Schlüsselinhaber haben am Dienstag die böhmischen Kronjuwelen in die Kronkammer im Veitsdom auf der Prager Burg zurückgebracht“, meldete der Dienst zuvor. Was haben die glorreichen sieben mit ihren böhmischen Kronjuwelen denn vorher angestellt? Sie öffentlich aus einem Prager Fenster baumeln lassen?
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