■ Baukonzerne: Hoch für Holzmann
Berlin (dpa/rtr) – Das Bundeskartellamt wird die geplante Anteilserhöhung der Hochtief AG am Baukonzern Holzmann nicht zulassen. Das gab am Donnerstag der Behördensprecher bekannt. Die dem RWE-Konzern gehörende Hochtief AG würde mit ihrem Einfluß auf den Philipp Holzmann Konzern im Großbauten-Bereich eine marktbeherrschende Stellung gewinnen. Beide Unternehmen würden über 50 Prozent des Bauvolumens von Großprojekten wie Kraftwerken und Straßen beherrschen. Zudem verfüge die RWE schon über Baustoff- und Abfallfirmen, auch die Kapitalkraft des Mutterkonzerns beeinträchtige die Chanchen möglicher Wettbewerber. Der Holzmann-Vorstand begerüßte die Entscheidung, die im Sommer bekannt gewordenen Pläne der Hochtief AG galten als „unfreundliche Übernahme“.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen