: Bauindustrie befürchtet Entlassungen
Der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg geht von einem Rückgang der Beschäftigung am Bau aus, wenn die Bundesregierung nicht bald die Europäische Entsenderichtlinie verabschiedet. Diese soll sicherstellen, daß auch auswärtige Betriebe den ortsüblichen Lohn zahlen. Die Bauunternehmen in der Region seien zunehmend gezwungen, die heimischen Arbeitskräfte zu entlassen, wenn nicht kurzfristig die Rahmenbedingungen geändert würden, erklärte Verbandspräsident Carl-Friedrich Thymian gestern. Dies würde auch Brandenburg betreffen. Bei der Baukonjunktur in Brandenburg gingen derzeit die stärksten Wachstumsimpulse vom Wohnungsbau aus, erklärte Thymian. Es sei allerdings zu befürchten, daß sich der Wohnungsbau mit dem Wegfall von Steuervergünstigungen im kommenden Jahr zurückentwickeln werde. Im Wirtschaftsbau seien schon erste Sättigungstendenzen zu erkennen.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen