piwik no script img

■ Bad KleinenAnwaltsverein will neue Ermittlungen

Berlin (taz) – Der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) fordert, die Ermittlungen im Fall des in Bad Kleinen erschossenen RAF-Mitgliedes Wolfgang Grams „angesichts einer Fülle von offenen Fragen, Widersprüchen und Zweifeln“ wiederaufzunehmen. Der renommierte Hamburger Rechtsanwalt Johann Schwenn hat als unabhängiger Gutachter für den RAV eine Stellungnahme erarbeitet, in der er zu diesem Ergebnis kommt. Zuletzt hatten die Anwälte der Familie Grams ein Gutachten vorgelegt, das die amtliche Version von einem Selbstmord des RAF-Mitgliedes bei der mißglückten GSG-9- Aktion im Juni vergangenen Jahres in Frage stellt: die Tatwaffe sei Grams vor dem tödlichen Schuß aus der Hand „entwunden“ worden.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen