: BRD-Giftmüll in Türkei bald entfernt
Stuttgart (dpa) - Für rund 1.500 Tonnen Giftmüll aus Baden -Württemberg, die seit Monaten in einem türkischen Zementwerk lagern, zeichnet sich eine Entsorgungsmöglichkeit ab. Die Lieferfirma Weber (Salach) teilte mit, sie habe ihren türkischen Partnern angeboten, den Abfall im europäischen Ausland in einer „technisch bewährten Verbrennungsanlage“ vernichten zu lassen. Die Kosten des Rücktransportes trage das türkische Unternehmen. Über den Zielort wollte Weber keine Angaben machen. Nach Informationen der dpa soll es sich um Frankreich, Belgien, die Niederlande oder auch die Bundesrepublik handeln.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen