■ BEHINDERTE: Gleichstellung per Gesetz
Bonn (epd) — Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte hat vorgeschlagen, ein Gleichstellungsgebot für Behinderte im Grundgesetz zu verankern. Durch eine Ergänzung der Verfassung sollten außerdem Benachteiligungen aufgrund “körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung“ ausgeschlossen werden, forderten Sprecher des Dachverbandes von siebzig Behindertenorganisationen auf einer Pressekonferenz am Freitag in Bonn. An die Politiker appellierte die Arbeitsgemeinschaft, diese Forderungen bei der Verfassungsreform zu berücksichtigen und damit ein Umdenken in der Gesellschaft gegenüber Behinderten zu fördern. Rund zehn Millionen behinderte Menschen seien in Deutschland nach wie vor einer “verdeckten oder offenen Ungleichbehandlung“ ausgesetzt.
Umverteilung gegen rechts
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