piwik no script img

Ausstellung gefordert

Die Diskussion über den Plan, das ehemalige NS-Jugendheim in Volksdorf unter Denkmalschutz zu stellen, geht weiter: Der „Bund der Antifaschisten“ stellte gestern in einer Presseerklärung fest, eine Hinweistafel am Gebäude, wie sie Kultursenatorin Christina Weiss plant, sei zu wenig. Der Bund forderte eine „ständige Ausstellung in den Räumen“, die unter anderem „die Verführung Jugendlicher zu faschistischen Einstellungen“ und die „Funktionalisierung speziell von Jugendlichen durch die Nazis zum Inhalt hat“.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen