Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr: Sechs Milliarden Euro fürs Militär
Um ihr berüchtigt mangelhaftes Kriegsgerät in Schuss zu bringen, gibt die Bundeswehr 6 Milliarden Euro aus. Das Geld fehlt an anderen Stellen im Bundeshaushalt.
dpa | Die Bundeswehr will in den nächsten Jahren bis zu sechs Milliarden Euro in die Behebung von Ausrüstungsmängeln stecken. Laut einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sollen damit 120 Maßnahmenpakete finanziert werden, mit denen Flugzeuge, Hubschrauber oder Panzer besser in Schuss gebracht werden sollen.
Künftig soll es mehr Ersatzteile und Personal, aber weniger Gerätetypen geben. „Die zur Umsetzung angewiesenen Maßnahmen haben einen Zeithorizont zwischen sechs Monaten und sieben bis acht Jahren“, zitiert das Magazin aus der Stellungnahme.
Im vergangenen Jahr hatte eine Bestandsaufnahme massive Mängel bei der Einsatzfähigkeiten von Großgeräten der Bundeswehr ergeben.
Für die jetzt geplanten Investitionen sind laut Verteidigungsministerium keine zusätzlichen Haushaltsmittel notwendig. Die Finanzierung soll teilweise durch Umschichtungen im Haushalt sichergestellt werden.
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