piwik no script img

Ausländer erlernen seltener einen Beruf

Junge Ausländer entscheiden sich nach Darstellung der Senatsschulverwaltung wesentlich seltener für eine Berufsausbildung als deutsche Schulabgänger. Statt dessen ziehen sie häufig eine Tätigkeit als Ungelernte vor. In den vergangenen 15 Jahren hat sich der Anteil der Lehrlinge unter jungen Ausländern auf fast 21 Prozent verdreifacht. Er liege damit jedoch noch weit hinter der Ausbildungsquote bei deutschen Jugendlichen von rund 50 Prozent zurück. Dies treffe besonders auf Mädchen zu, deren Anteil an den 1993 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen von Ausländern etwa 41 Prozent ausmachte. Demgegenüber waren es bei ihren deutschen Altersgefährtinnen 46 Prozent.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen