piwik no script img

Aung San Suu Kyi bei guter Gesundheit

Oslo (dpa) — Die birmesische Politikerin Aung San Suu Kyi, die vor zwei Wochen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, ist nach Angaben ihrer in Großbritannien lebenden Familie bei guter Gesundheit. „Meine Mutter ist bei guter Gesundheit und erleidet keinerlei körperliche Verfolgung“, erklärte ihr Sohn Alexander Aris in einem Interview der norwegischen Tageszeitung 'Verdins Gange‘. Der 18jährige machte keine Angaben, aus welcher Quelle er über das Schicksal seiner Mutter informiert ist. Er hat sie nicht mehr gesehen, seit sie vor zwei Jahren nach ihrer Rückkehr in die Heimat unter Hausarrest gestellt wurde. „Ich weiß, daß meine Mutter stark ist und mit dem Hausarrest umgehen kann“, sagte er. Aris war zur Verleihung eines Menschenrechtspreises an die russische Bürgerrechtlerin Jelena Bonner in die norwegische Stadt Bergen gereist. Der Direktor des norwegischen Nobelkomitees, Geir Lundestad, hatte sich am Samstag besorgt über das Schicksal der 46jährigen geäußert, die in einen Hungerstreik getreten sei, aber erklärt, es gebe „keine unabhängigen Informationen, daß sie ernsthaft erkrankt sein könnte“. Die Preisverleihung wird am 10. Dezember in Oslo stattfinden. Suu Kyi ist eine Führerin der demokratischen Bewegung Birmas, die 1988 vom Militär niedergeschlagen worden war.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen