■ Atomschmuggel: Sperrvertrag ändern
Berlin (dpa) – Für weitere Sicherungen gegen den Mißbrauch von waffentauglichem Atommaterial hat sich der Vorsitzende der Deutschland-Sektion der Welt- Energiekonferenz, Prof. Klaus Knizia, ausgesprochen. Dazu sollte im nächsten Jahr der Kernwaffensperrvertrag geändert werden, erklärte Knizia der Welt. Das auf der Erde vorhandene Waffenplutonium könne zum Bau von Brennelementen für die Stromerzeugung aufgebraucht werden. Diese Aufgabe müsse Staaten übertragen werden mit stabilen politischen Systemen und hochwertiger technischer Infrastruktur.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen