Auflagen für Bayer in den USA: Aspirin muss mit Warnung versehen werden
Washington (rtr) – Der Pharmahersteller Bayer muss künftig die Verbraucher in den USA vor dem Gebrauch seines Medikaments Aspirin warnen. Wie die Handelskommission FTC gestern mitteilte, muss es in der Warnung heißen, Aspirin sei nicht für jedermann geeignet. Vor der Einnahme solle ein Arzt konsultiert werden. Die FTC und das US-Justizministerium hatte vor allem die Aussage von Bayer beunruhigt, dass jedermann Aspirin zur Vermeidung von Herzanfällen einnehmen könne. Die Behörden befürchteten, es könne zu einem unangemessenen Gebrauch des Schmerzmittels kommen. Bayer wird die Einigung voraussichtlich rund eine Million Dollar kosten.
Nur noch 390 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen