Die Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs über die Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank gestaltete sich als unwürdiges Gezerre um die Amtszeit des Wunschkandidaten. 14 EU-Länder wollten den Niederländer Wim Duisenberg, nur Frankreich beharrte auf dem eigenen Kandidaten. Ergebnis: Duisenberg hat sich überreden lassen, seinen Job im Jahre 2002 „aus Altersgründen“ vorzeitig wieder aufzugeben. Aus Brüssel Alois Berger