■ Betreiberkonsortium will die Deutschlandhalle wieder öffnen. Velomax-Betreiber verzichtet gegenüber Sportverwaltung auf Konkurrenzverbot. Neuverhandlung nicht ausgeschlossen
■ Die Königliche Porzellan Manufaktur trennen noch vier Wochen vom Konkurs, meint die IG Chemie. Wirtschaftsstaatssekretär Ernst sucht Immobilienentwickler. 30 Millionen Mark fehlen
Nur 3 von 15 Millionen Mark öffentlicher Förderung muß ABB möglicherweise zurückzahlen, wenn das Werk in Pankow geschlossen wird. Garantie für Jobs abgelaufen ■ Von Hannes Koch
■ Arbeitsausschuß tagte zur Geldvergabepraxis durch ABM-Gesellschaften: Regeln nachträglich geändert, Schadensersatz kaum möglich. Offene Fragen an Arbeitssenatorin Bergmann
Der Veranstalter des heutigen Politiker-Schachturniers, der Vorsitzende des Berliner Schachverbands, verstößt gegen die Förderrichtlinien des Senats ■ Von Stefan Löffler
■ Erfolgreiche Kampagne der Nord-Süd-Gruppen gegen drohende Kürzung. Haushaltsauschuß des Parlaments bewilligt doch 800.000 Mark für das kommende Jahr.
■ In seinem jüngsten Bericht moniert der Rechnungshof das Finanzgebaren von Service- und Beschäftigungsgesellschaften. Statt die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, zahlten sich die Zuwendungsempfänger dicke Ges
■ Immer mehr Projekte und Hilfsgruppen verlegen sich in Zeiten knapper Kassen auf Sponsoringeinnahmen aus der Wirtschaft. Die wiederum erhofft sich ein positives Image
■ Bundesweit geben Firmen etwa 200 Millionen Mark für Sponsoring im sozialen Bereich aus. Langsam entwickelt sich auf dem Gebiet eine professionelle Fundraising-Szene
Der US-Journalist Mathew D. Rose gibt einen sehr materialreichen, aber etwas altbackenen Einblick in die Berliner CDU-Elite. Denn zu kurz kommt die treibende Rolle der Konzerne bei der Modernisierung des Hauptstadt-Filzes ■ Von Werner Rügemer
■ „Stiftung Hilfe für Opfer der NS-Willkürherrschaft“ droht Bankrott, weil Senat Zuschüsse reduziert. Unterstützt werden unter anderen Schwule und Deserteure
■ Der Senat subventionierte das Institut für Genbiologische Forschung in Dahlem mit 45 Millionen Mark. Der Profit aber wird dem Schering-Konzern zufließen