Seit über sechs Jahren quillt Schlamm aus einem Vulkan in Ostjava, ein Ende ist nicht in Sicht. Wer wie Ali Azhar Akbar die offiziellen Erklärungen dazu infrage stellt, lebt gefährlich.
Umweltschützer versuchen, in einem Nationalpark Moore vor dem Austrocknen zu bewahren und Wälder aufzuforsten. In der Nähe wird weiter abgeholzt und entwässert.
Für die Ölproduktion müssen auf der Insel Sumatra mehrere Hektar Regenwald brandgerodet werden. Ein Klage gegen das betreffende Unternehmen ging verloren.
In der Provinz Aceh erhielt ein Palmölunternehmen Nutzungsrechte für den geschützten Nationalpark. Der Gouverneur der Provinz muss sich nun vor Gericht verantworten.
Deutsche Experten sind der Ansicht, dass Tsunami-Warnsystem hat funktioniert, ist aber für die betroffenen Inseln nicht geeignet. Mentawai lag zu nah am Epizentrum.
PAZIFISCHER FEUERRING Durch seismische Aktivitäten ausgelöste Naturkatastrophen fordern Tote und Verletzte vor Sumatra sowie in Zentraljava. Noch steigende Zahl von Tsunami-Opfern auf abgelegenen Inseln
Den Tsunami nahmen viele Acehnesen als "Prüfung Gottes" wahr und setzten ihre Hoffnung auf die Scharia . Während korrupte Beamte ungeschoren bleiben, verfolgt sie Frauen.
Bei der Flutkatastrophe vor fünf Jahren gab es mindestens 230.000 Opfer. Künftig soll ein Frühwarnsystem die Menschen schützen. Doch es gibt nicht nur technische Probleme.
Im indonesischen Katastrophengebiet um die Stadt Padang hat es Warnungen vor Beben sowie eine Verschärfung der Bauvorschriften gegeben - genützt hat es nichts.
Fünf Tage nach dem Erdbeben in Sumatra endet in Padang die Suche nach Überlebenden. In anderen Teilen der Katastrophen-Region, vor allem im Norden und Westen, wird weitergemacht.
INDONESIEN Nach dem schweren Erdbeben an der Westküste Sumatras beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um Überlebende zu retten. Noch ist die betroffene Region kaum zugänglich
Starke Erdbeben beschädigen tausende Häuser. Wieder liegt das Epizentrum vor der Küste von Sumatra, wo bis zu drei Meter hohe Tsunamiwellen auftreffen.