TALIBAN Nach dem fünften Attentat auf Tanklaster der Nato in Pakistan innerhalb von fünf Tagen ist die Versorgung der Truppen in Afghanistan mit Benzin und Dieselöl gefährdet. Alternativroute zu teuer
Schon Anfang Januar haben Tailban und der UN-Missionschef, Kai Eide, über Sicherheitsgarantien gesprochen. Die Taliban reagieren widersprüchlich auf die Friedensangebote.
Die Afghanistan-Konferenz war eine Veranstaltung mit besonders fragwürdigem Wert und ohne wirklich neue Ansätze. Selbst der mediale Rummel zum Thema blieb aus.
Reaktion auf den schweren Anschlag auf ein UN-Gästehaus: Viele UN-Mitarbeiter reisen vorübergehend nach Dubai oder Zentralasien ab. Nur wenige bleiben.
Der stellvertretende UN-Sondergesandten Galbraith hat seine Entlassung kritisiert. Er wollte neue Stimmauszählungen und wurde deswegen von Psäsident Karsai attackiert.
Künftig schützen Nato und Isaf-Truppen einschließlich der Bundeswehr in Kabul eine illegitime Regierung. Dies untergräbt die Glaubwürdigkeit des internationalen Militäreinsatzes.
Zwei Vertreter von EU und UN müssen das Land verlassen. Sie sind Opfer einer nicht abgestimmten Politik des Westens und Afghanistans Regierung gegenüber lokalen Taliban.
Tom Koenigs, scheidender UN-Sondergesandte für Afghanistan, über seinen bevorstehenden Rückzug, die Lage des Landes und die Halbherzigkeiten der Europäer.