Sommerpressekonferenz von Friedrich Merz Immerhin hat er niemanden beschimpft Die Heilsversprechen des Kanzlers ergeben zusammen mit der Unfähigkeit, professionell zu regieren, eine toxische Mischung. Auf der Sommer-PK gibt sich Merz zufrieden. Von Stefan Reinecke 15.7.2026
Happy Birthday, Mr. President Friedrich Merz (70) gratuliert Donald Trump (80) mit einem handschriftlichen Brief, einem persönlichen Geburtstagsgeschenk beim G7-Gipfel und einem herzlichen Glückwunsch zum „diplomatischen Durchbruch“ des US-Präsidenten bei den Verhandlungen mit Iran. Also alles wieder gut, Friede, Freude, Pancake?3 Ausgabe vom 16.6.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Truppenabzug aus Deutschland US-Rückzug bedroht vor allem die Ukraine Kommentar von Bernd Pickert Für Europa sind Trumps Ankündigungen ein weiterer Schritt der Entfremdung. Doch für die Ukraine könnte die Signalwirkung dramatisch werden. 3.5.2026
Schah-Sohn Reza Pahlavi in Berlin Der Prinz, der sich zum Narren machte Kommentar von Pauline Jäckels Pahlavi wollte sich der deutschen Presse als fähigen Staatsmann präsentieren. Seine Redezeit nutzte er, die Journalisten vor den Kopf zu stoßen. 23.4.2026
Der syrische Präsident in Berlin Die Bundesregierung schafft neue Fluchtgründe Kommentar von Frederik Eikmanns Der Kanzler empfängt Ahmed al-Scharaa. Um Rückführungen syrischer Geflüchteter nicht zu gefährden, vermied es Merz, Menschenrechte anzusprechen. 30.3.2026
Merz völlig überrascht:Trumps Krieg doch nicht so doll Das hatte er ja nicht ahnen können, als der Kanzler nach dem US-Angriff auf Iran seine Einigkeit mit Trump betonte: Jetzt warnt Merz vor einem „ewigen Krieg mit unklaren Zielen“, lehnt deutsche Hilfe ab und kritisiert auch Israel: Die Offensive in Libanon sei „ein Fehler“2,11 Ausgabe vom 18.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Friedrich Merz und der Irankrieg Der Kanzler hat eine Eingebung Kommentar von Cem-Odos Güler Wegen des Irankriegs kritisiert der Bundeskanzler Trump und Netanjahu nun mit deutlichen Worten. Endlich findet Friedrich Merz zu den Tatsachen. 17.3.2026
Kommentar von Stefan Reinecke zu dem Umgang des Kanzlers mit Trumps Krieg und den Drohungen gegen EU-Partner Der Kniefall von Washington Von Stefan Reinecke Ausgabe vom 5.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Unbedarfter Tourist in Krisengebiet gestrandet Erwartbare Hochnotpeinlichkeiten bei Trip nach Washington: Friedrich M. kommt kaum zu Wort, hört sich Prahlereien eines verlogenen Kriegsherrn an und schlägt sich vorsichtshalber auf die Seite des Gastgebers. Der Deutsche hatte alle Reisewarnungen ignoriert. Regierung lässt ihn trotzdem abholen2,15 Ausgabe vom 4.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Blackout in Berlin immer schlimmer Totalausfall der deutschen Außenpolitik: Nach Kanzler Merz findet auch Minister Wadephul die Einordnung des US-Überfalls in Venezuela „außerordentlich komplex“. Trump droht derweil mit weiteren Angriffen in Kolumbien, Grönland und Iran2–3,6,12 Ausgabe vom 6.1.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Reaktionen auf US-Angriff in Venezuela Europas Offenbarungseid Kommentar von Pascal Beucker Wie Merz und die EU auf Trumps Staatsterrorismus reagieren, ist erbärmlich. Ein völkerrechtswidriger Überfall ist ein völkerrechtswidriger Überfall. 4.1.2026
Deutschen Soldaten in der Ukraine Noch ist es zu früh für eine Debatte über Friedenstruppen Kommentar von Dirk Eckert Merz will von seinem Versagen ablenken. Nur deshalb redet er über eine mögliche Beteiligung an der Friedenssicherung zwischen der Ukraine und Russland. 20.8.2025
Netanjahu will Gazastreifen besetzen Hör auf zu zögern, Merz! Kommentar von Pauline Jäckels Will der Kanzler wirklich ein Ende der israelischen Kriegsverbrechen bewirken? Dann müssen jetzt Konsequenzen folgen. 5.8.2025
Gut, dass mal wieder geredet wurde Außenminister Wadephul beendet Israelreise ohne konkrete Ergebnisse für die Haltung der Bundesregierung im Nahostkonflikt. Kritik kommt vom Koalitionspartner SPD. Grünen-Chefin Brantner fordert ein Machtwort des Kanzlers3 Ausgabe vom 4.8.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Besuch von Wadephul in Israel Scharfe Worte stoppen keinen Genozid Kommentar von Leon Holly Die Bundesregierung äußert sich kritischer zu Israel. Die Genozidkonvention verpflichtet sie aber, zu handeln, um das Sterben in Gaza zu beenden. 3.8.2025
Europäische Nahost-Politik Gaza ist nicht Tempelhof Kommentar von Leon Holly Die geplanten Hilfslieferungen als „Luftbrücke“ zu vermarkten, ist Propaganda. Und selbst Symbolpolitik können andere besser als Friedrich Merz. 30.7.2025
Klare Botschafter Ex-Botschafter Christian Clages spricht sich für die Anerkennung eines palästinensischen Staates aus. Zusammen mit anderen Diplomaten fordert er von der Bundesregierung eine härtere Haltung gegenüber Israel3 Ausgabe vom 28.7.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Debatte um Anerkennung Palästinas Zweistaatenlösung heißt natürlich: zwei Staaten Kommentar von Dominic Johnson Eine Anerkennung Palästinas ist zwingend logisch. Das Land muss mit Israel auf Augenhöhe sein, sonst ist nichts verhandelbar und nichts durchsetzbar. 27.7.2025
Deutschlands Haltung zu Gaza Ein Ende des Krieges zu fordern, ist nicht kompliziert Kommentar von Cem-Odos Güler Über 25 Staaten fordern endlich ein Ende des Blutvergießens im Gazastreifen. Deutschland gehört nicht dazu. Man fragt sich, warum nicht. 22.7.2025
Nicht ganz sauber Nach dem Lob von Kanzler Merz für Israels „Drecksarbeit“: Bundesregierung bestätigt weitere deutsche Rüstungslieferungen2, 12 Ausgabe vom 20.6.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)