Der venezolanische Präsident Hugo Chávez gilt als bizarrer Performer und sozialistischer Utopist. Tatsächlich ist er ein erfolgreicher Reformer, der zunehmend kopiert wird
Venezolanische Wähler bedanken sich bei ihrem Präsidenten Hugo Chávez für seine Sozialpolitik mit einem Votum von über 60 Prozent. Der unterlegene Kandidat Manuel Rosales erkennt die Wahl an. Statt Gewalt herrscht in Caracas Partystimmung
Die bislang gespaltene Opposition Venezuelas hat am Dienstag einen gemeinsamen Kandidaten gekürt, der Präsident Hugo Chávez bei den Präsidentschaftswahlen am 3. Dezember besiegen soll: Manuel Rosales, Gouverneur des Bundesstaates Zulia
Der venezolanische Präsident sucht auf einer internationalen Tournee diplomatische Unterstützung für seine Kandidatur. Zu seinen Stationen gehören Minsk, Teheran und Bamako. In Russland kauft er Flugzeuge, Hubschrauber und Kalaschnikows ein
Mit Evo Morales und Hugo Chávez hat die westliche Linke wieder zwei Darlings aus Lateinamerika. Sie repräsentieren die Sehnsucht nach einer Alternative und rufen doch auch kolonialistische Bilder ab: die vom guten Eingeborenen, der Zugang zum „Echten“ hat
Hauptthema: wirtschaftliche Integration. In Wien treffen sich seit gestern 60 Staats- und Regierungschefs zum EU-Lateinamerikagipfel. Gleichzeitig gibt es eine linke Gegenveranstaltung. Venezuelas Präsident Hugo Chávez spricht auf beiden
Der Einfluss des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ist beim lateinamerikanischen Weltsozialforum in Caracas nicht zu übersehen. Rund 77.000 Menschen nehmen am Forum teil. Bei der Auftaktkundgebung wurden vor allem die USA kritisiert
Lateinamerika, deine Linkspopulisten: Evo Morales in Bolivien, Ollanta Humala in Peru und Hugo Chávez in Venezuela sind das Resultat von zwanzig Jahren Neoliberalismus
Beim Sozialforum in Caracas ist Venezuelas Präsident allgegenwärtig – als Vorbild und auch als Teilnehmer. Nur einigen kleinen Gruppen ist die ungewohnte Nähe zur Staatsmacht suspekt