Staatenloser Moslem aus Gaza soll seine Freundin verletzt haben, weil sie kein Kopftuch tragen wollte. Die nun begonnene Verhandlung in Bremen fördert etliche Widersprüche zutage
Ob eine kopftuchtragende Muslimin in Bremen zum Referendariat im Fach „Biblische Geschichte“ zugelassen werden muss, wird jetzt vermutlich das Bundesverfassungsgericht entscheiden
In Bremen Hü, in Hannover Hott: Werder Bremen muss seinen Trikotsponsor „bwin“ mal verbergen und mal nicht. Aber so richtig schlimm findet der Wettanbieter das nicht: Bis zur juristischen Klärung hat er eine PR-trächtige Alternative gefunden
„Schuluniformen“ werden in Bremen zwar nicht eingeführt. Dafür sollen Schulen aber dabei unterstützt werden, sich für die „einheitliche Schulkleidung“ zu entscheiden
2005 schloss die Bildungsbehörde eine Muslima vom Lehramts-Referendariat aus – wegen ihres Kopftuchs. Am Mittwoch gab das Verwaltungsgericht ihrer Klage teilweise statt.
Eine Kopftuch tragende Muslimin muss möglicherweise wieder zum Lehramtsreferendariat zugelassen werden. Bremen muss prüfen, ob eine behauptete Gefahr für den Schulfrieden schwerer wiegt als die Berufsfreiheit