Polemik zur Grass-Debatte Lieber SS-Günni... Stand-up-Comedian und Autor Oliver Polak könnte Israel eigentlich so egal sein wie eine alte Zirkusgiraffe – doch nicht, solange es Leute wie Günter Grass gibt. Von Oliver Polak 9.4.2012
Grass und die Verschwörung Alle gleichgeschaltet außer Günter Der alte Autor fällt ins Denken der Nazizeit zurück und wähnt sich als Opfer von Verschwörungen. Praktisch für ihn, denn dann muss er sich selbst nicht in Frage zu stellen. Von Dirk Knipphals 6.4.2012
Kommentar Grass Richtiges Motiv, falscher Ton Kommentar von Stefan Reinecke Viel Ego, wenig Nüchternheit: Grass hat es sich und seinen Kritikern zu leicht gemacht. Im schlimmsten Fall nutzt er damit den Falken, die den israelischen Angriff wollen. 6.4.2012
Streit zu Grass wird schriller Das Echo des Schnäuzers Israels Regierungschef stimmt in die Kritik am Gedicht von Günter Grass ein. Unterstützung erhält der Nobelpreisträger von Schriftstellern – und von der NPD. Von Daniel Bax 6.4.2012
Palästinensisch-israelischer Autor über Israels Ängste "Wir gelten als fünfte Kolonne" Der auf hebräisch schreibende Autor Sayed Kashua sorgt sich um die Früchte des arabischen Frühlings und sieht die UN-Abstimmung im September als letzte Chance für einen Palästinenser-Staat. Interview von Marlene Halser 11.7.2011
Holocaust und Literatur Poetik der Fassungslosigkeit Kann man, darf man den Holocaust erzählen? Darüber diskutierten auf einem Symposium in Jena Hayden White, Saul Friedländer und Christopher Browning. Von Stefan Reinecke 14.6.2011
Friedenspreis für David Grossmann Enge Welten weiten Der israelische Schrifststeller stellt mit Humor und Mut zur Selbstzerfleischung große Fragen. Er erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010. Von Ines Kappert und Dirk Knipphals 11.6.2010
Autor Mankell als Polit-Aktivist Der aufgebrachte Passagier Bestsellerautor Henning Mankell ist der prominenteste Gaza-Unterstützer. In seiner Israel-Kritik geht er allerdings zu weit. Von Stefan Reinecke 4.6.2010
Um Mädchen zu beeindrucken NOBELPREISKANDIDAT Der israelische Schriftsteller Amos Oz liest an der Humboldt-Uni aus seinen Romanen und nimmt Stellung zum Nahost-Friedensprozess Von SASCHA CHAIMOWICZ Ausgabe vom 16.10.2009, Seite 28, Kultur Download (PDF)
AMOS ELON IST TOT An Israel denken und verrückt werden Von ULRICH GUTMAIR Ausgabe vom 27.5.2009, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Interview mit Assaf Gavron "Fast bin ich zum BVB-Fan geworden" Der israelische Schriftsteller Assaf Gavron über die Bedeutung des Fußballs in seinem Heimatland und die Rolle deutscher Spione. Interview von Torsten Haselbauer 16.12.2008
Auf der Flucht ins Heimweh Was passiert, wenn deutsche gegen israelische Autoren Fußball spielen? Assaf Gavron zeigt auf dem Feld des Kulturaustauschs Ballack’sche Qualitäten. Er geht Konfrontationen aus dem Weg, lässt sich aber auch nicht durch Klischees vereinnahmen Von RALF BÖNT Ausgabe vom 19.7.2008, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Autorin Zamir über ihren Armee-Roman "Wie ein Rauskotzen aufs Papier" Der Roman "Das Mädchenschiff" schildert Sex im israelischen Militär - aus Sicht einer jungen Rekrutin. Autorin Michal Zamir über Abtreibungen, Stolz und Frausein in der Armee 15.11.2007
„Dort“, nicht „damals“ Der israelische Schriftsteller David Grossman eröffnete am Dienstagabend das Internationale Literaturfestival Berlin Von DIRK KNIPPHALS Ausgabe vom 6.9.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Der Zahnrad-Effekt In Israel gibt es ein radikales und ein zionistisches Friedenslager. Jetzt nähern sich ihre Positionen wieder an. Anmerkungen zu einer Rede des Schriftstellers David Grossman Von URI AVNERY Ausgabe vom 23.11.2006, Seite 11, Meinung und Diskussion Download (PDF)
Gaarder, Israel etc. Von der Kritik zum Tabu Von REINHARD WOLFF Ausgabe vom 15.8.2006, Seite 13, Kultur Download (PDF)
portrait Experte des vergleichenden Fanatismus Von SUSANNE KNAUL Ausgabe vom 8.8.2006, Seite 02, der tag Download (PDF)
Die Abgrenzung von der Abgrenzung Schriftsteller jenseits der Fronten? Der Israeli Etgar Keret und der Palästinenser Samir El-Youssef schreiben mit Blick fürs Private gegen die Politisierung ihrer Gesellschaften. Die jetzt auf Deutsch erschienenen Kurzgeschichten der beiden werden trotzdem als Kommentar zum aktuellen Krieg gelesen Von LEWIS GROPP Ausgabe vom 31.7.2006, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Der Unversöhnliche Ephraim Kishon, populärster jüdischer Nachkriegsautor in Deutschland, starb gestern Nacht 80-jährig in der Schweiz Von JAN FEDDERSEN Ausgabe vom 31.1.2005, Seite 14, Gesellschaft Download (PDF)
„Ich war ein mieser Soldat“ Literatur statt Liegestütze: Ein Gespräch mit dem israelischen Schriftsteller-Star Etgar Keret über Paranoia, seine Zeit bei der Armee und die Angst seiner Freundin, ihn nach Deutschland zu begleiten Von STEPHANIE GRIMM Ausgabe vom 6.11.2003, Seite 27, Kultur Download (PDF)