Eine Wohnungsgenossenschaft lässt das umstrittene Gedicht an zwei Hausfassaden malen. Das muss man gut finden – selbst wenn man das Gedicht für sexistisch hält.
Zur Feier des 3. Oktober wird eine riesige Fotocollage am Brandenburger Tor aufgestellt. Über die Ausschreibung hatte sich der Veranstalter in Schweigen gehüllt.
Paradox und Ikarus sind die Künstlernamen von zwei Mitgliedern der Graffiti-Gang Berlin Kidz. Um ihre Anonymität zu wahren, tragen sie Masken. Denn um ihre Kunst zu verwirklichen, brechen sie häufig Regeln und manchmal Gesetze. Die beiden Berliner betrachten das auch als Systemkritik
Das taz-Graffiti-Glossar: Diese Begriffe müssen Sie kennen, um in der Writerszene zu punkten. Graffiti als urbane Kunstform gehören zum Berliner Stadtbild, Berlin gilt als die Sprayermetropole Europas. Doch die Szene bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und KriminalitätThemenschwerpunkt 44/45, Writer-Interview 46/47
Kunst der Straße Die Berliner HipHop- und Graffiti-Szene prägt das Bild der Stadt. Eine Szene, die sich gar nicht in allem einig ist: zum Beispiel nicht darin, was noch Subkultur ist und was schon Mainstream. Der Sammelband „King Cool City Berlin“ vereinigt in Künstlerporträts verschiedene Positionen
Jubiläum Vor 100 Jahren gründete sich in Zürich das dadaistische „Cabaret Voltaire“. Ihren Höhepunkt erreichte die Bewegung 1920 mit der „Internationalen Dada-Messe“ in Berlin. Das Publikum war vor allem eins: empört!
Derzeit gehe ein Epoche in Berlin zu Ende, sagt Lutz Henke. Von daher sei es nur angemessen, dass Werke wie jene an der Cuvrystraße auch wieder aus dem Stadtbild verschwinden.