Silvio Berlusconi ist die italienische Medienordnung. Auch wenn jetzt die Kartellbehörden wegen seines TV-Monopols ermitteln, kann sich der Ministerpräsident auf politische Freunde verlassen
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi macht Stimmung gegen seine politischen Widersacher beim staatlichen Sender RAI – der Medienmogul verlangt, dass sie vom Bildschirm verschwinden. Damit verstößt er gegen geltendes Medienrecht
Die Spitze des einzigen staatlichen italienischen Fernsehsensenders RAI wird derzeit neu ausgekungelt. Und der Regierungschef und Medienmogul Silvio Berlusconi möchte dabei kräftig mitmischen, um sein Machtimperium noch weiter auszubauen
Regierungschef Berlusconi ist der reichste Unternehmer Italiens. Er beherrscht auch die Medien. Damit das so bleibt, wird ein Gesetz über den „Interessenkonflikt“ gebaut
Das italienische Fernsehen macht einen Fallrückzieher in die Fünfziger: lächelnde, kussmundige, tiefdekolletierte und schweigsame Blondinen werden den Moderatoren als so genannte „Soubretten“ in den beliebten Quizshows zur Seite gestellt. Alles wegen der Quote, versteht sich
Der Medienmogul hat gute Chancen, bald Regierungschef Italiens zu sein. Kein Problem für die Pressefreiheit, sagt er. Die Erfahrung lehrt das Gegenteil
Radio Vatikan sendet das Wort des Papstes in die Welt hinein. Und verursacht mit den Sendemasten vermutlich Leukämie. Jetzt wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet