Zehn Jahre Kosovokrieg Völkerrecht gebrochen Mit ihrem Krieg gegen Jugoslawien ohne UN-Mandat haben die Nato-Staaten das Völkerrecht gebrochen und dabei die Öffentlichkeit manipuliert Von Andreas Zumach 23.3.2009
Zehn Jahre Kosovokrieg Ein Sieg für den Moment Konsequenz des Krieges: Vor allem in den europäischen Nato-Staaten ist die Überzeugung geschwunden, politische Konflikte ließen sich dauerhaft mit militärischen Mitteln lösen. Eine Bilanz. Von Bettina Gaus 23.3.2009
Kommentar Milan Milutinovic Nicht nur Freisprüche Kommentar von Andrej Ivanji Das UN-Tribunal hat überraschend den serbischen Expräsidenten Milutinovic freigesprochen. Das Urteil rechtfertigt jedenfalls die Nato-Intervention. 26.2.2009
Grüne bedauern Kosovokrieg Ein neuer Kommissionsbericht der Partei wartet mit kaum verhüllter Kritik an Joschka Fischer auf. Es sei schädlich gewesen, bei der Begründung des Luftkriegs gegen Serbien 1999 „teilweise moralisch zu überziehen“. Zivile Krisenprävention soll helfen Von ULRIKE WINKELMANN Ausgabe vom 3.9.2008, Seite 06, Inland Download (PDF)
Was KFOR und UN im Kosovo machen Fast 16.000 Soldaten aus über dreißig Nationen sind derzeit in dem neuen Staat stationiert Von ER Ausgabe vom 18.3.2008, Seite 02, der tag Download (PDF)
Interview mit serbischen Verteidigungsminister "Einmarsch in Kosovo ist keine Option" Dragan Sutanovac ist davon überzeugt, dass serbische Truppen nach einer Erklärung der Unabhängigkeit des Kosovo nicht militärisch eingreifen. Die KFOR sei diesmal stark genug. Interview von Andrej Ivanji 2.12.2007
Kommentar Eufor-Truppen in Bosnien-Herzegowina Einigkeit macht stark Kommentar von Erich Rathfelder Hätte Putin der Verlängerung des Eufor-Mandates nicht zugestimmt, wäre Bosnien wieder in Gefahr gewesen, zum Kriegsschauplatz zu werden. Der Westen muss eine klare Haltung beweisen. 23.11.2007
Wahlen im Kosovo Truppen stellen sich auf Ernstfall ein Die Offiziere der aus 35 Ländern zusammengesetzten KFOR-Truppen im Kosovo, insgesamt 16.000 Mann, sind nervös geworden. Von Erich Rathfelder 17.11.2007
Proteste bei Karlspreis-Verleihung an Solana Rund 80 Demonstranten protestieren gegen Ehrung für den EU-Chefdiplomat. Für den PDS-Europaabgeordneten Tobias Pflüger ist der neue Karlspreis-Träger der „Hauptverantwortliche“ für den Nato-Krieg gegen Jugoslawien Von MICHAEL KLARMANN Ausgabe vom 18.5.2007, Seite 01, NRW aktuell Download (PDF)
Internationale Truppen müssen bleiben Grüner EU-Abgeordneter Joost Lagendijk legt Brüsseler Parlament Bericht über die Zukunft des Kosovo vor Ausgabe vom 31.1.2007, Seite 10, Ausland Download (PDF)
NATO NIMMT SERBIEN AUF – EIN AFFRONT GEGEN DAS UN-TRIBUNAL Bündnis mit Kriegsverbrechern Von ERICH RATHFELDER Ausgabe vom 1.12.2006, Seite 11, Meinung und Diskussion Download (PDF)
Kein Geld für die Opfer von Varvarin Der Bundesgerichtshof lehnt Schadensersatz für einen absurden Nato-Angriff ab, weil keine deutschen Bomber daran beteiligt waren. Ob Deutschland für Kriegsverbrechen prinzipiell Schadensersatz zahlen muss, ließ das Gericht jedoch offen Von CHRISTIAN RATH Ausgabe vom 3.11.2006, Seite 06, Inland Download (PDF)
Deutschland auf der Anklagebank Der Bundesgerichtshof verhandelt heute über eine Klage jugoslawischer Kriegsopfer. Deren Chancen stehen schlecht Von CIGDEM AKYOL Ausgabe vom 19.10.2006, Seite 06, Inland Download (PDF)
die taz vor 7 Jahren findet, dass der kosovo-beschluss des uno-sicherheitsrats Interpretationen zulässt Von Erich Rathfelder Ausgabe vom 24.9.2005, Seite 12, Meinung und Diskussion Download (PDF)
das wichtigste Kein Geld für Serben Oberlandesgericht Köln lehnt Schadenersatz für Nato-Bombenangriff auf Kleinstadt Varvarin ab Von CHRISTIAN RATH Ausgabe vom 29.7.2005, Seite 02, der tag Download (PDF)
Bombardieren erlaubt Kölner Gericht lehnt Klage der Opfer von Varvarin ab Von PASCAL BEUCKER Ausgabe vom 29.7.2005, Seite 02, NRW aktuell Download (PDF)
Bundesrepublik auf der Anklagebank Im Jugoslawien-Krieg bombardierte die Nato 1999 eine Brücke in Varvarin. Bilanz: Zehn Tote, dreißig Verletzte. Überlebende und Angehörige der Opfer haben Deutschland deswegen verklagt. Heute wird vor dem Oberlandesgericht in Köln verhandelt Von PASCAL BEUCKER Ausgabe vom 24.2.2005, Seite 04, Köln regional Download (PDF)