Ein jeder hat seinen Anteil an der Erzeugung der Welt, in der er lebt: der chilenische Systemtheoretiker Humberto Maturana über die Ohnmacht der Macht, die Macht der Unterwerfung, Verantwortung und das Leben in der Diktatur von Pinochet
Elf Jahre nach der Pinochet-Diktatur: Viviana Díaz vom Verband der Verschwundenen sucht in Hamburg Unterstützung. Aus Santiago de Chile ■ Heike Haarhoff
Chilenisches Berufungsgericht bestätigt zwar Anklage gegen Exdiktator, mildert den Vorwurf aber ab. Nebenkläger prüfen Beschwerde beim Obersten Gericht
Ermittlungsrichter lässt gesundheitliche Gründe nicht gelten: Chiles Exdiktator wird im eigenen Land wegen Mordes angeklagt. Bevor ein Verfahren beginnt, gehen seine Anwälte in Berufung
Ermittlungsrichter Juan Guzmán erhebt erneut Anklage gegen Chiles Exdiktator wegen Morden und Entführungen und lässt ihn festsetzen. Auch Pinochets je nach Stand des Verfahrens schwankender Gesundheitszustand beeindruckt den Richter nicht
Das erste Verhör des greisen Exdiktators von Chile brachte keine neuen Erkenntnisse. Reicht das für eine neue Anklage wegen Verbrechen zu Zeiten der Militärdiktatur? Oder wird Pinochet doch aus gesundheitlichen Gründen verschont?
Über zwei Stunden lang konnte Ermittlungsrichter Guzmán gestern mit Chiles Exdiktator sprechen. Ob Pinochet einen geistig verwirrten Eindruck machte, ist nicht bekannt
Chiles Untersuchungsrichter Juan Guzmán würde gerne den Exdiktator verhören. Der will aber nicht, und seine Anwälte ziehen alle Register, damit er nicht muss. Derweil erstattet die Militärführung erstmals Bericht über 200 „Verschwundene“
Der ehemalige chilenische Dikator Chiles zeigt sich am Tag der Nationalen Einheit der Öffentlichkeit und findet keine Worte der Entschuldigung gegenüber seinen Opfern