Die Gesundheitsversorgung in Berlin braucht nicht mehr Wettbewerb, sondern mehr Kooperation. Der Vorschlag von FU-Präsident Lenzen zur Zerschlagung der Charité ist eigennützig und gefährlich.
Die Unimedizin verteidigt ihren Plan, ein neues Bettenhaus zu bauen, und wehrt sich damit gegen Kritik des Finanzsenators. Alle Standorte der Charité sollen bleiben.
Mitarbeiterinnen des Ricam-Hospizes und Fünftklässler einer Neuköllner Grundschule beschäftigen sich eine Woche lang mit Fragen von Tod, Trauer und Trost. Die Kinder arbeiten ihre traurigsten Erlebnisse auf und trösten einander
Für Teile seiner Zunft ist er das Enfant terrible. Fakt ist: Michael de Ridder ist ein Querdenker unter den Medizinern. Seit 15 Jahren leitet der 61-jährige Chefarzt die Rettungsstelle des Urban-Krankenhauses in Kreuzberg. Aus dem menschlichen Elend, das er dort sieht, rührt sein Engagement für Randgruppen. Er hat dazu beigetragen, dass Drogenabhängige eine anständige Behandlung erfahren, er prangert Pflegemissstände an. Vor allem aber kämpft er für eine bessere Sterbekultur. Dafür ist er nun vom Humanistischen Verband geehrt worden. Interview PLUTONIA PLARRE Fotos ANJA WEBER
Im Fall einer lange unentdeckten Leiche hat die Charité Fehler eingeräumt. Die Toilette, in der der Tote lag, hätte bereits nach den ersten Hinweisen der Reinigungskräfte geöffnet werden müssen.
Leichnam lag tagelang unbemerkt in einer Besuchertoilette der Charité. Eine Obduktion soll die Todesursache klären. Offen ist auch, wieso die Toilette nicht gereinigt wurde
Nach dem ungeklärten Tod einer Frau im Urban-Krankenhaus mehren sich Forderungen nach professionellerer Leichenschau. Fast alle Ärzte, die Totenscheine ausstellen, "sind dafür nicht geeignet", so der Leiter der Gerichtsmedizin.
Bei einer Anhörung des Ethikrates wird der Sinn von Babyklappen in Frage gestellt. Praktiker in Berliner Kliniken fürchten nun um das Hilfsangebot. Das sei unverzichtbar für verzweifelte Mütter.
Dorothea Becker hat 1998 das erste Hospiz in Berlin gegründet. Damals gab es kaum Vorbilder und erst recht keine gesetzliche Regelung für Sterbehäuser. Zum 10-jährigen Jubiläum erhielt sie jetzt das Bundesverdienstkreuz – stellvertretend für ihr Team
Auf einer Großdemonstration am Brandenburger Tor in Berlin versammeln sich zehntausende Klinikmitarbeiter aus ganz Deutschland. Sie fordern mehr Geld – und mehr Kollegen. Ein Ortstermin
An der Charité herrschen aus Sicht der Gewerkschaft IG BAU unzumutbare Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte. Das beeinträchtige auch die Hygiene. Die Klinik weist die Vorwürfe zurück.
Raufend und saufend zog ein norwegischer Tourist durch Berlin. Selbst 5,85 Promille im Blut - da liegen andere längst im Koma - konnten ihn nicht stoppen.
Das Grundstück des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe in Kladow soll verkauft werden. Um das anthroposophische Klinikum zu retten, sollen ehemalige Patienten nun Aktien zeichnen.