In Mitrovica, noch vor Tagen Schauplatz heftiger Unruhen, wollen die Serben getrennt von den Albanern leben.Fünf Jahre nach dem Krieg um die Provinz sei das Bemühen der UNO, die Volksgruppen zu versöhnen, gescheitert
Eine taz-Leserreise durch Bosnien-Herzegowina konfrontiert die zehn Teilnehmer mit großem Leid. Nur wenige Flüchtlinge sind in ihre zerstörte Heimat zurückgekehrt, um dort neu anzufangen
In Cafés singen Jugendliche Partisanenlieder und gucken sich historische Filme an. Expartisanen melden sich wieder zu Wort. Sie hoffen auf eine neue Chance der Linken
Nach dem Tod eines 16-Jährigen liefern sich aufgebrachte albanische Jugendliche schon den vierten Tag in Folge Gefechte mit den KFOR-Truppen. Die wollen jetzt ihre Kontingente in der zwischen Albanern und Serben geteilten Stadt verstärken
Vertreter beider Gruppen unterzeichnen einen Pakt gegen Gewalt im Kosovo. Sie wollen die Ergebnisse der Kommunalwahlen anerkennen. Bisher boykottiert die Mehrheit der Serben die Abstimmung. OSZE macht Belgrad dafür verantwortlich
Bei seinem Besuch im Kosovo appelliert der Nato-Generalsekretär an Serben und Albaner, die Gewalt zu beenden. Serben halten an Boykott der Kommunalwahlen fest
Zwanzig Jahre nach dem Tod von Josip Broz, genannt Tito, erinnern sich immer mehr Ex-Jugoslawen an die goldenen Zeiten des Titoismus. Ganz Jugoslawien badete im Sommer im Meer, und im Winter fuhr es Ski
Die Nato will ein multiethnisches Kosovo schaffen. Aber es zeigt sich, dass sich auf dem Balkan Sicherheit und Ordnung nur dadurch herstellen lassen, dass sich die Ethnien meiden
Nis, die zweitgrößte Stadt des Landes, wird von der Opposition verwaltet. Doch im Krieg wurde sie besonders hart getroffen. Viele junge Menschen haben resigniert und sehen für sich keine Perspektive mehr ■ Aus Nis Andrej Ivanji
Mit ihrer Straßenblockade in Gracanica verhindern die Serben, dass Albaner in ihren Ort zurückkehren können. Die Führung in Belgrad hat ein Interesse daran, dass viele Serben im Kosovo bleiben ■ Von Erich Rathfelder