Arbeitsmigrant über Katar „Ich werde die WM gucken“ Als Wachmann auf dem Bau hat der Kenianer Malcolm Bidali die schlimmen Arbeitsbedingungen in Katar selbst erlebt. Heute kämpft er für Verbesserungen. Interview von Alina Schwermer 19.11.2022
Arbeitsbedingungen in Katar Alles nicht so schlimm. Oder doch? Die Klagen über miese Jobbedingungen in Katar reißen nicht ab. Die Arbeitsorganisation ILO beschwichtigt – zu Unrecht, mahnen Aktivist:innen. Von Christian Jakob 19.11.2022
Debatte um Kinderarbeit in Bolivien Klinkerkinder und Friedhofsjungen In Bolivien wurden arbeitenden Kindern erstmals mehr Rechte zugesprochen. Dann nahm die Regierung alles wieder zurück. Was bedeutet das für die Kinder? Von Nora Belghaus 11.6.2020
Die Vor- und Nachteile des Doppelpacks Der weltweite Markt für Kaffee ist hart umkämpft. Das ohnehin schon asymmetrische Machtverhältnis verschiebt sich zugunsten der Röster und Händler. Der faire Handel unterstützt die Produzenten. Der konsequenteste Lösungsansatz hat aber auch einen Haken Von Stefan Klein Ausgabe vom 14.9.2019, Seite 44, tazthema fairer handel Download (PDF)
Auch der Weg ist das Ziel Konsum von Waren aus dem globalen Süden verursacht Emissionen. Zeit, zu handeln Von Frank Herrmann Ausgabe vom 15.9.2018, Seite 44, fairer handel Download (PDF)
Eine gute Tasse ohne das Finanzamt Wie kann der Anteil von fair produziertem Kaffee im deutschen Handel gesteigert werden? Ein neuer Vorschlag macht die Runde Von Manfred Ronzheimer Ausgabe vom 15.9.2018, Seite 44, fairer handel Download (PDF)
Zur UN-Megastadtkonferenz Der Markt der Vertriebenen Das Leben um den Markt San Roque ist hart, doch ohne ihn wäre es noch schlimmer. Deshalb kämpfen viele dafür, dass er im Herzen Quitos bleibt. Von Stefan Reinecke 19.10.2016
Baustellen für Fußball-WM in Katar Demos, Petitionen und Moralappelle NGOs kritisieren seit Langem die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen für die Fußball-WM 2022. Doch in Katar ändert sich nur wenig. Von Martin Krauss 2.2.2016
Urteil zu Whistleblowern "Deutschland hinkt hinterher" Whistleblower brauchen Schutz vor Kündigung und Diffamierung, sagt der Journalist Hans Leyendecker. Denn sie könnten das Risiko ihrer Taten oft nicht richtig einschätzen. Interview von David Denk 22.7.2011
Unternehmen nutzen die schwachen Gesetze Beschäftigte können ihre Rechte oft nicht durchsetzen. Professor John Ruggie arbeitet an einer UN-Vereinbarung Von HANNES KOCH Ausgabe vom 5.1.2007, Seite 04, brennpunkt 2 Download (PDF)
Globalisierung ist ein irres Spiel Wer profitiert von der zunehmenden Liberalisierung des Welthandels? Wir alle. Aber gleichzeitig haben wir viel zu verlieren. Eine kleine Typologie Von NICOLA LIEBERT Ausgabe vom 4.6.2005, Seite 04, das taz-dossier 1 Download (PDF)
Call-Center: Freundlichkeit im Akkord Die Arbeitsbedingungen in Call-Centern sind schlecht: Leistungsdruck und fehlende Arbeitnehmerrechte sind an der Tagesordnung. Die globale Gewerkschaft UNI will nun die meist jungen und weiblichen Angestellten ansprechen Von SUSANNE AMANN Ausgabe vom 7.9.2001, Seite 04, brennpunkt 2 Download (PDF)
„Wir können Konkurrenz entschärfen“ Der internationale Wettbewerb zwischen Arbeitnehmern bleibt, sagt Margret Mönig-Raane, Vizepräsidentin von UNI und stellvertretende Bundesvorsitzende von Ver.di. Aber man kann für gerechte Arbeitsbedingungen weltweit sorgen Von BARBARA DRIBBUSCH Ausgabe vom 7.9.2001, Seite 04, brennpunkt 2 Download (PDF)
Bürgerarbeit weltweit beleuchtet Die zunächst europäisch- amerikanische Diskussion um die Bürgerarbeit hat nun auch in anderen Kontinenten zu Debatten geführt – in Afrika, Asien und Australien. Erste Resultate sind im ersten Band einer vom Münchner Soziologen Ulrich Beck herausgegebenen Reihe zu „Visionen für das 21. Jahrhundert“ unter dem Titel „Schöne neue Arbeitswelt“ nachzulesen. Gewiß scheint: Eine globale Vereinheitlichung von Arbeitsverhältnissen steht nicht zu befürchten – dagegen stehen regionale Traditionen. Eine Rezensio ■ vonAnnette Jensen Von Annette Jensen Ausgabe vom 20.3.1999, Seite , Politisches Buch
Globalisierung als Glücksfall ■ Für den französischen Unternehmer und Intellektuellen Alain Minc ist die Globalisierung eine schlichte Tatsache. Er findet es deshalb müßig, wie die französische Linke mit deren Auswirkungen zu hadern. Statt dessen empfiehlt er als Antwort, den sozialen und politischen Raum Europa neu zu gestalten. Der Entwurf, den er in seinem neuen Buch präsentiert, fällt allerdings sehr wirtschaftskonform aus. Von Friedrich Geiss Ausgabe vom 20.3.1999, Seite , Hintergrund