Bremer Jobcenter in der Kritik Behördenschlamperei gefährdet Existenzen Tausende Menschen warten auf ihr Geld, weil Bremer Jobcenter unnötige Unterlagen anfordern und Dokumente verlieren – das schreiben 15 Sozialberatungen. Von Lotta Drügemöller 24.2.2026
Jugendarbeitslosigkeit in der Türkei Sie stehen auf der Straße Ein Drittel der jungen Menschen in der Türkei findet keinen Job. Auch Ali, Mert und Ates sind nicht da, wo sie gerne wären. Wie gehen sie damit um? Von Lukas Nickel 10.2.2026
Alleinerziehende in Armut Kohlrabi gibt es erst später Bürgergeld, alleinerziehend, zwei Kinder: Unsere Autorin spart, wo sie kann. Doch manchmal müssen Schuhe auch neu sein. Wenigstens für die Kinder. Von Katharina Schwedt 8.3.2025
Hamburgs Jobcenter kürzt Angebote Nehmen von den Schwächsten Hamburgs Jobcenter will Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose auf 800 kürzen. Die Träger sagen, es gebe genug Geld, um 1.200 Plätze zu retten. Von Kaija Kutter 13.9.2023
Vor der Einführung des Bürgergeldes Was von Hartz IV bleibt Hartz IV hat das Leben von Millionen Arbeitslosen, Jobcenter-Mitarbeitern und Anwälten geprägt. Wie bewerten sie diese Zeit? Acht Protokolle. Von Antje Lang-Lendorff, Barbara Dribbusch und Jannis Holl 16.12.2022
Galeristin über Kunst im Problemviertel „Ich bin hier nie fremd gewesen“ Anne Schmeckies betreibt im Goethequartier in Bremerhaven eine Kunstgalerie. Ein Gespräch über Kunst im so genannten „ärmsten Stadtteil Deutschlands“. Interview von Jan Zier 18.2.2019
Choreografisches Coaching ARBEITSLOSE Tanz als letzte Chance: In Bremen finanziert die Arbeitsagentur ein künstlerisches Projekt für Langzeitarbeitslose. Das Projekt wurde filmisch begleitet, heute ist das Ergebnis im Kino zu sehen Von HENNING BLEYL Ausgabe vom 15.9.2009, Seite 27, Kultur Download (PDF)
„Reguläre Arbeitskämpfe reichen nicht“ EUROMAYDAY Es komme darauf an, dass Erwerbslose und prekär Beschäftigte selber etwas auf die Beine stellen, sagt Lea Voigt vom Euromayday-Bündnis Von CHRISTIAN JAKOB Ausgabe vom 30.4.2009, Seite 27, Hintergrund Download (PDF)
Prozesskostenhilfe Armen soll das Klagen schwerer fallen Die Prozesskostenhilfe erleichtert Einkommensschwachen den Gang vor die Gerichte. Weil die Kosten steigen, wollen CDU-geführte Bundesländer den Zuschuss kürzen. Von Jan Piegsa 23.12.2007
Der Abstieg Wer einmal ins „soziale Abseits“ gerutscht ist, hat es schwer wieder nach oben zu kommen. Hartz IV-Empfänger bekommen in Hamburg immer schwerer eine Wohnung. Wer keine feste Bleibe findet, landet in der Obdachlosigkeit. Ein Tag im Leben eines jungen Mannes, der obdachlos wurde Von NILS NABER Ausgabe vom 11.11.2006, Seite 27, Nord Aktuell Download (PDF)
Schlechte Zeiten für Revolutionäre taz-Serie „Was ist links?“ (Teil 3): In der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik müssen linke Verantwortungsträger am weitesten von ihren ursprünglichen Überzeugungen abrücken. Arbeitsplätze zu erhalten, indem man Konzernchefs hofiert, gehört inzwischen auch zum Tagesgeschäft einstiger Trotzkisten Von RICHARD ROTHER Ausgabe vom 9.9.2006, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Die einsamen Rufer vom Alex Die Montagsdemo lebt: Woche für Woche trifft sich ein Grüppchen Unentwegter, um gegen Hartz IV, Lohndumping und große Koalition zu protestieren. „Hauptsache, wir bleiben organisiert“, sagt einer Von TORSTEN GELLNER Ausgabe vom 19.8.2006, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Teilzeitstelle statt 1-Euro-Job Anti-Hartz-Aktivisten fordern die Abschaffung der Arbeitsgelegenheiten. Bei diesen sei Missbrauch die Regel. Die Betroffenen sollten richtige Teilzeitstellen bekommen Von RICHARD ROTHER Ausgabe vom 16.2.2006, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Lieber nicht auf Godot warten Arbeitslose Schauspieler haben im Sprechwerk das „Ensemble Proszenium“ gegründet. Zu den Premieren laden sie gezielt Intendanten ein Von Petra Schellen Ausgabe vom 3.12.2005, Seite 27, Kultur Download (PDF)
„Keine Chance für Mütter“ „Die Souveränen“ (Teil 5): Margit Sander ist allein erziehende Mutter mit zwei Kindern. Durch die Sozialreform Hartz IV hat sie viel Geld verloren. Wählen geht sie nicht Von RICHARD ROTHER Ausgabe vom 16.9.2005, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Bremer Sanierungserfolge 1994 - 2004 Die Bremer Sanierungspolitik kennt nur Erfolgsmeldungen – seit zehn Jahren schmücken sie Pressemitteilungen und die Sanierungsberichte, die jährlich dem Finanzplanungsrat in Berlin vorgelegt werden mussten. „Die erste Rate der Sanierung der Bremischen Haushalte war erfolgreich“, verkündete schon 1995 der damalige Finanzsenator Manfred Fluss (SPD). Am Ende, 1997, sollte Bremens Schuldenstand auf 5,2 Milliarden Euro gesunken sein. Die erste Phase scheiterte – das Programm wurde verlängert. „Abschließende“ Hilfen flossen bis 2004. Bremen nimmt beim Wirtschaftswachstum „einen Spitzenplatz ein“, verkündete noch der Sanierungsbericht 2002. Externe unabhängige Gutachter wurden zur Bewertung nie gefragt. Für die taz zieht Hans-Jürgen Kröger, Finanzexperte der Arbeitnehmerkammer, eine andere Bilanz. Von Hans-Jürgen Kröger Ausgabe vom 2.7.2005, Seite 27, Hintergrund Download (PDF)
„Ellbogen raus und durch“ Hartz IV und die Frauen, Teil 1: Frauen werden benachteiligt, die Bagis sortiert sich immer noch und will nicht mehr beschimpft werden, das wenige Gute am neuen Gesetz ist nur als Kann-Bestimmung verankert – ein erstes Fazit der Reform im belladonna Von Susanne Gieffers Ausgabe vom 5.3.2005, Seite 27, frauen Download (PDF)
Grüne wollen Gender-Budget Hartz IV und die Frauen, Teil 2: Was alles fehlt und was Essen geschafft hat Von mkr Ausgabe vom 5.3.2005, Seite 27, frauen Download (PDF)