Vor zwei Jahren forderten die Tunesier das Ende des Regimes Ben Ali. Jetzt rufen die einen nach einem Islamstaat, die anderen nach Freiheit und Arbeit.
12.000 Menschen protestieren in Magdeburg gegen Rechts. Rund 800 Neonazis weichen auf den Süden der Stadt aus. Die Polizei geht massiv Gegendemonstranten an.
Die Krawalle in der nordirischen Hauptstadt dauern an. Der Grund: Die Flagge Großbritanniens soll nur noch selten über öffentlichen Institutionen wehen.
Der indische Premier Singh ruft zur Ruhe auf. Demonstriert wird totzdem: Auch am Montag gehen Inder für eine schärfere Verfolgung von Vergewaltigern auf die Straße.
Es ist die größte Mobilisierung seit vielen Jahren: Rund 40.000 Zapatisten gingen in Mexiko auf die Straße. Anlass war offenbar der neue Zyklus im Maya-Kalender.
Nach tagelangen Massenprotesten gegen Präsident Mursi soll das Referendum nun an zwei Tagen stattfinden. Die Opposition lehnt den Entwurf als „islamistisch“ ab.
Brandsätze fliegen, Schüsse fallen: Die Lage in Kairo ist extrem angespannt, Augenzeugen berichten, auf Demonstranten sei gefeuert worden. Neue Proteste sind angekündigt.
Opposition und Muslimbrüder versuchen, Möglichkeiten für eine Befriedung des Konflikts zu finden. Doch es sind auch weitere Demonstrationen angekündigt.
Straßensperren, Tränengas und schwarze Bildschirme: In Ägypten gehen die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des Präsidenten und seinen Gegnern weiter.
Zehntausende gehen in Kuweit trotz Verbot auf die Straße und fordern die Rücknahme eines neuen Wahlgesetzes. Am 1. Dezember wird ein neues Parlament gewählt.
In Libyen gab es wütende Proteste gegen die neue Regierung. Jetzt werden fünf der nominierten Minister nochmals auf ihre Beziehung zu Gaddafi überprüft.