„Ihr werdet vernichtet... haut endlich ab...“: Mehrere Gastronomen mit türkischem Migrationshintergrund am Steintor in Hannover haben einen solchen Brief erhalten. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung. Im Norden gab es bereits etliche ähnliche Fälle
Die Einbecker Polizei hatte bei bekannten Neonazis illegale Böller beschlagnahmt, ihnen diese später aber wieder zurückgegeben. Offenbar sprengten sie genau damit anschließend den Briefkasten einer Antifaschistin
Im südniedersächsischen Einbeck explodiert der Briefkasten einer bekannten Antifaschistin. Rasch ermittelt die Polizei zwei Tatverdächtige aus dem zunehmend militanten rechtsextremen Milieu
Mitte Mai gab es im niedersächsischen Masendorf erneut ein Treffen Rechtsextremer. Für die völkischen Siedler ist der Landkreis Uelzen ein Rückzugsort. Doch das Bewusstsein für die Problematik wächst in der Region, seit ein Bündnis sich dem Thema mit Nachdruck widmet
In einem Artikel in der Celleschen Zeitung hat der Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten viel Raum bekommen, um seine Gedanken auszubreiten und Gegnern zu drohen. Dagegen protestieren Aktivisten
Nach dem Wahldesaster in Thüringen versucht sich die Hamburger FDP von der AfD abzugrenzen – und muss um ihren Wiedereinzug in die Bürgerschaft fürchten. Machtlos stemmt sich Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels-Frowein gegen den Untergang. Denn auch in Hamburg sieht die FDP den Feind vor allem links außen
Im Hamburger Prozess gegen einen heute 93-jährigen SS-Wachmann im Konzentrationslager bei Danzig hat ein zweifelhafter Zeuge am Montag seine Nebenklage zurückgezogen. Der angebliche NS-Überlebende war offenbar nie im KZ Stutthof gewesen
Der niedersächsische Kommunalpolitiker Arnd Focke legt sein Ehrenamt als Bürgermeister nieder. Zuletzt überschritten die Anfeindungen aus dem politisch rechten Lager jedes noch erträgliche Maß
Gülüstan Avcı war mit dem gemeinsamen Sohn schwanger, als ihr Verlobter Ramazan in Hamburg von rechten Skins brutal ermordet wurde. Sie zertrümmerten seinen Kopf. 34 Jahre nach der Tat spricht Avcı darüber, warum sie die Stadt einfach nicht verlassen kann
Die Bürgermeisterin von Pinneberg meint, der Name „Antifa Café“ sei negativ behaftet. Die Gruppe wurde deshalb aus dem Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus geworfen. Die Stadt spricht nun von einem „Missverständnis“ in der Kommunikation