… und die Nachkriegs-Linke gleich mit: Elfriede Jelinek lässt in ihrem Theaterstück „Ulrike Maria Stuart“ die Rivalinnen Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin ein letztes Mal agitieren. Regisseur Nicolas Stemann zeigt zur Eröffnung der Hamburger Autorentheatertage am Thalia eine öffentliche Probe
Ikonenmalerin Barbara Teubner aus dem niedersächsischen Neustadt am Rübenberge schafft orthodoxe Heiligenbilder. Auftraggeber sind oft protestantische Pfarrer: Sie kennen keine Dogmen, und Teubners Bilder wollen sie für ihre kahlen Kirchen
Der Fotograf und Sammler F. C. Gundlach ist fast am Ziel: Sein „Internationales Haus der Photographie“ in den Deichtorhallen ist auch außen nahezu komplett, und er selbst wählt Fotos für die erste große Ausstellung aus eigener Sammlung aus. Aber Selbstzufriedenheit will sich nicht einstellen
Er bekommt keinen Cent und setzt auf renommierte Namen aus der Film- und Fernsehbranche: Gemeinsam mit Schauspielerin Nina Petri hat Regisseur Nils Daniel Finckh die Hamburger „Theaterfabrik“ gegründet. Mit seinem Konzept will er neue Zuschauer locken
Heute kommt ein neues Heft über die Stadt Hamburg heraus. Das „Hamburg-Magazin“, das als Supplement überregionalen Zeitungen beiliegt, soll Touristen und potenzielle Einwohner von der Hansestadt überzeugen
Das Hamburger Theater N. N. wurde schon oft totgesagt. Doch Direktor Dieter Seidel hat immer wieder Räume und Gelder gefunden. Jüngstes Beispiel: ein privater Sponsor für die kommenden drei Monatsmieten
Ratloser Blick vom Balkon ins New Yorker Gewühl: Volker Langs mit einer Textmontage beschallte Installation „Südwärts“ in der Hafencity spürt dem Phänomen „Auswanderung“ nach
Die Zeiten sind schlecht: Statt Streichkonzerte zu fördern, veranstalten die Kultursenatoren und -minister selber welche. Der Undank ist ihnen gewiss. Eine Bestandsaufnahme im Norden der Republik
Der Ex-Modefotograf und Sammler F. C. Gundlach hat sich einen Traum erfüllt: In der südlichen Hamburger Deichtorhalle eröffnete er gestern ein „Haus der Photographie“
Seine Fotos kennt jeder, seinen Namen fast niemand: Die Hamburger Universitäts- und Staatsbibliothek erinnert an den russischen Fotografen Moisej Nappelbaum, der das erste offizielle Lenin-Porträt geschaffen hat. Seine hochbetagte Enkelin lebt in Hamburg und hat die Ausstellung initiiert