Europäische Rivalitäten in den Bürgerkriegsländern Angola und Ruanda / „Unita“-Rebellen trainieren im französischen Auftrag Ruandas geschlagene Hutu-Soldaten im Guerillakampf ■ Von Willi Germund
In der Stadt Kuito sterben auch nach dem Ende der Kämpfe täglich Menschen nach Minenexplosionen / Eine Mine ist billig, aber ihre Räumung kostet etwa 1.000 Dollar ■ Aus Kuito Willi Germund
Ostalgerien ist von den bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kaum berührt / Das Regime versucht, Milizen gegen Islamisten aufzustellen / Kampf um kulturelle Anerkennung ■ Aus Tizi Ouzu Khadir Obeid
Am Abend des 6. Juni 1944 hatten amerikanische Truppen einen drei Kilometer breiten Strandstreifen in der Normandie erobert – weitaus weniger, als bei der „Operation Overlord“ geplant war ■ Von Reinhard Wolff
In Sarajevo schweigen die Waffen – dafür wird die Stadt geteilt / Die Brücke in den „serbischen“ Sektor, wo die Russen stationiert sind, bleibt entgegen erster Hoffnungen gesperrt ■ Aus Sarajevo Erich Rathfelder
Ein Dossier der liberalen Zürcher „Weltwoche“ über den Balkankrieg und die westlichen Medien entpuppt sich als billiges Machwerk und provoziert ein Rauschen im Blätterwald ■ Von Thomas Schmid
Bosnien in Wien, in Zagreb, im Flugzeug nach Rom – die ex-jugoslawische Republik ist nach den Monaten des Krieges längst kein bestimmter Ort zu einer bestimmbaren Zeit mehr ■ Aus Sarajevo Samo Kobenter
Enge und Angst im ruandischen Flüchtlingslager Zengwa / Einen Monat nach dem Putsch in Burundi geht das Morden weiter – täglich kommen neue Flüchtlinge / Knappe Lebensmittel ■ Aus Zengwa Sinikka Kahl
■ Wie eine TV-Serie aus Japan zur kulturellen Umorientierung der ÄgypterInnen führt und die eben noch erfolgreiche US-Seifenopfer „Die Schönen und die Kühnen“ aus dem Programm verdrängt
Noch ist unsicher, ob und wann Präsident Aristide nach Haiti zurückkehren kann / Aus Furcht vor der Armee haben sich viele BewohnerInnen aus der Cité Soleil geflüchtet ■ Aus Port-au-Prince Ralf Leonhard
■ Erdbebenopfer auf mindestens 35.000 geschätzt / Zu Tausenden werden die Leichen verbrannt, die Überlebenden sollen umgesiedelt werden / BJP-Opposition wirft den Behörden Versagen vor
Heute erhält Präsident Aristide den Aachener Friedenspreis / Sein Übergangspremier Malval ist bereits auf dem Weg nach Haiti / Die Menschenrechtslage hat sich aber nicht verbessert ■ Von Bettina Bremme
Nicht nur die bosnisch-muslimische Bevölkerung in Mostar ist in höchster Lebensgefahr / Auch an die 200.000 Kroaten sind in Enklaven Zentralbosniens eingeschlossen ■ Aus Metković Erich Rathfelder
In Bolivien übernahm die erste stark indianisch geprägte Regierung die Macht / Frischer Wind über den Anden: „Nicht stehlen, nicht faul sein, nicht lügen, nicht lobhudeln“ ■ Aus La Paz Thomas Pampuch