Die USA nehmen noch einen Öltanker ins Visier und raten Venezuelas Präsidenten zum Rücktritt. Experten halten ein Ende des Regimes für unwahrscheinlich.
Trotz gesellschaftlichem Rechtsruck kämpfte die Neonazi-Szene in Baden-Württemberg lange mit Bedeutungsverlust und Nachwuchssorgen. Seit dem Sommer 2024 scheint sich die Situation zu ändern. Neue Gruppen wie „Der Störtrupp“ fallen vor allem bei Protesten gegen den Christopher Street Day auf.
Friedrich Merz und sein Gefolge wollen im Vorübergehen erkennen, wer keinen Aufenthaltsstatus hat, nicht arbeitet und sich nicht an Regeln hält. Davon wird kein Stadtbild besser. Eine Gruppe SPD-Abgeordneter präsentiert nun konkrete Vorschläge und fordert mehr Geld für Kommunen.
Ein Polizist aus Baden-Württemberg prahlt mit Gewalt gegen „Zecken“ und verschickt über WhatsApp Hakenkreuze. Intern sind die menschenverachtenden Inhalte auf dem Handy des Beamten seit 2017 bekannt. Bald soll eine disziplinarrechtliche Maßnahme folgen, teilt das verantwortliche Präsidium mit.
Seit 2011 denken wir über taz Journalismus ohne täglich gedruckte Zeitung nach. Jetzt ist der Moment gekommen. Ein Zeichen von Aufbruch und Solidarität.
VonKatrin Gottschalk, Barbara JungeundUlrike Winkelmann
Der frühere Immobilienunternehmer René Benko muss sich in Österreich vor Gericht verantworten. Ihm drohen zehn Jahre Haft. Die großen Brocken kommen erst noch.
Per förmlicher Weisung wurde Freiburg gezwungen, als letzte Kommune in Baden-Württemberg die Bezahlkarte für Geflüchtete einzuführen. Außerhalb und innerhalb des Gemeinderats wird überlegt, wie man sie umgehen oder wieder abschaffen kann.
Israel und die Hamas haben sich auf eine erste Phase eines Friedensplans geeinigt. Noch sind Fragen offen – aber auf beiden Seiten herrscht erstmal Freude.
Die Waffenfirma Heckler & Koch hat trotz Exportverbot Gewehre in mexikanische Krisengebiete geliefert. Die 3,7 Millionen Euro an illegalen Verkaufserlösen hat der Staat viele Jahre später immer noch nicht eingezogen.
Endlich hat der VfB seinen beknackten alten Slogan eingemottet und durch einen anderen mittelguten ersetzt. Zwar keine Meisterschale voller überbordender Kreativität, meint unser Kolumnist. Aber er passt halt. Auch zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Das Klischee hält sich hartnäckig: Der Waschbär ist ein nettes Kerlchen. Nachdem er im dringenden Verdacht steht, einer Stuttgarter Galeristin ein Fingerglied abgebissen zu haben, ändert sich das Bild. Besonders empört ist die FDP.
In Rexingen bei Horb am Neckar lebtenbis zu Beginn der NS-Zeit überdurchschnittlich viele Jüdinnen und Juden. Die Nazis beendeten dieses Miteinander.Zwei neu erschienene Bücher beschäftigen sich mit dem verschwundenenjüdischen Leben.
Deutschlands Kommunen geraten zunehmend unter Spardruck, sogar im reichen Südwesten – mit tiefgreifenden Folgen für das öffentliche Leben. Wo die Finanznot wächst, stehen Kultur, Soziales und Klimaschutz zur Disposition. Karlsruhe steht exemplarisch für diese Krise.