Margarete Koppers könnte 2011 an die Spitze der Berliner Polizei rücken. Sie stellt sich die Frage, was passieren würde, wenn die Polizei mal bei einer Demonstration weg bliebe.
Werner Herrmann bewirtschaftet seit 55 Jahren einen Schrebergarten direkt neben Bahngleisen. Die Züge hört der 81-jährige Expolizist schon lange nicht mehr. Herrmann, der sich selbst als "autoritär" bezeichnet, war viele Jahre als Obergärtner für 400 Pächter zuständig.
Sie war Galeristin und Lehrerin mit Montessori-Hintergrund, hat fünf Kinder großgezogen und ist seit neun Jahren die einzige Abgeordnete der FDP, deren Fachkenntnisse parteiübergreifend akzeptiert werden: Mieke Senftleben kümmert sich um Bildung, weil sie selbst erlebt hat, was an Berlins Schulen so alles schiefläuft. "Politik lässt mich nie so richtig los, auch wenn ich zu Hause sitze oder im Garten buddele", sagt sie.
AUSSTELLUNG Die großflächigen Projektionen der „Unwetter“-Ausstellung überzeugen durch ihre Bildgewalten. Allerdings fehlt den Arbeiten die Diskursivität
Aviv Netter ist schwul, aus Tel Aviv und liebt jüdische Musik. Der Veranstalter der "Berlin Meschugge"-Parties provoziert gern mit Davidstern und Schweinsfigürchen. Das Berliner Partypublikum liebt ihn dafür.
Für Sabine Bergmann-Pohl begann vor 20 Jahren ein neues Leben: Am 18. März 1990 wurde die Ärztin, damals 43, Präsidentin des ersten frei gewählten DDR-Parlaments und damit gleichzeitig Staatsoberhaupt.
Lange konnte Käßmann ihre Alkoholfahrt nicht vor der Boulevardpresse verbergen. Nach fünf Anzeigen wegen Geheimnisverrats ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob womöglich Polizisten geplaudert haben.
Sie hat tatsächlich einen Koffer in ihrem Büro: Karin Wylicil versucht, mit ihrem Projekt "Gepäckabgabe" Menschen zu helfen, über Schicksalsschläge zu sprechen und diese zu verarbeiten.