48 Jahre und immer noch üppige Haare: Mit „Jackie Brown“ rettet Quentin Tarantino das Siebziger-Jahre-Phänomen der Blaxploitation in die weitläufige Shopping-Mall-Welt der postmodernen Gegenwart herüber ■ Von Harald Fricke
Secondhand und doch authentisch: Quentin Tarantinos „Jackie Brown“ erfindet zwar nicht das Blaxploitation-Cinema der siebziger Jahre neu, aber er sorgt dafür, das die Soul-Platten der Delfonics wieder gekauft werden ■ Von Harald Fricke
■ Matthias Altenburgs „Landschaft mit Wölfen“ erzählt von Menschen, die gerne echte Metzelfilme aus Ruanda gucken, während Blondinen nackt im Pool baden
■ Klassik, Rap und der ganze Jazz: Mit seinem Projekt Buckshot Lefonque buchstabiert Branford Marsalis Eklektizismus auf seine Weise: Lern dies, lern das. Glaub Spike Lee mehr als dem Ghetto-Blaster. Und l
Woodstock in Afrika: „When we were Kings“ dokumentiert den Jahrhundertkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman vor zwanzig Jahren in Kinshasa, als es noch ganz und gar dem Leoparden Mobutu gehörte ■ Von Matti Lieske
Seit zehn Jahren lebt der amerikanische Autor, Regisseur und Schauspieler Fred Canada in Berlin. Er schreibt über Fascho-Skinheads in der S-Bahn und andere hauptstädtische Stoffe ■ Von Axel Schock
Die Hälfte von Großbritanniens farbiger Bevölkerung geht nicht zur Wahl. Dabei könnte deren Stimme die nächste Unterhauswahl entscheiden ■ Aus Leicester Frank Drescher