Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und CSU-Experte Horst Seehofer verteidigen ihre Gesundheitsreform gegen zahlreiche Kritiker: „Wir werden dieses Werk nicht kleinreden lassen“
Zuzahlungen, Ausschlüsse, neue Zusatzversicherungen: SPD, CDU, CSU, Grüne und die FDP haben sich gestern auf die lange umstrittene Gesundheitsreform geeinigt. Ihr erklärtes Ziel: sinkende Beiträge. Ihr Ergebnis: Patienten zahlen künftig doppelt. Was kommt da dank Ulla Schmidt (SPD, links) und Horst Seehofer (CSU, rechts) auf uns zu?
Union, SPD und Grüne starten gut gelaunt in Konsensgespräche zur Gesundheitsreform. Und beim Vorziehen der Steuerreform stellt sich die Union auch gar nicht mehr quer
Der Kanzler und die Oppositionsführerin drücken bei der Gesundheitsreform aufs Tempo: Sie treffen sich noch in dieser Woche zum Spitzengespräch. Heute schon erste Runde der Gesundheitsexperten
Bei der Gesundheitsreform signalisieren Regierung und Union Gesprächsbereitschaft. Ministerin Schmidt verteidigt ihren Entwurf. CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer bleibt der Sitzung fern
Union legt eigenes Konzept zur Gesundheitsreform vor: Zahnersatz wird nicht mehr von der Versicherung übernommen. Patienten sollen zehn Prozent der Arztrechnungen selbst bezahlen
„Die Krankenkassen machen uns Sorgen“, gesteht SPD-Fraktionschef. Auch die AOK Südwest erhöht Beiträge. Koalitionsziel „Senkung der Lohnnebenkosten“ wird weiter beschworen
BSE im Bundestag: Gerhard Schröder verlangt Abkehr von den „Agrarfabriken“. BSE in Brüssel: EU-Kommission will „vorübergehendes“ EU-Verbot von Tiermehl und irgendwann BSE-Tests