Serie zur Bundestagswahl. These 3: Der Staat gewinnt nichts, wenn er seine Aufgaben stetig ausweitet. Im Gegenteil: Er übernimmt sich - und wird so geschwächt.
Es droht Schwarz-Gelb. Und die Anti-Atom-Bewegung lebt wieder. So starten selbst aus entlegenen Winkeln der Republik Busse zur Anti-AKW- Demo. Angeführt von Veteranen des Widerstands.
Die Firma Bard schickt sich an, in der Nordsee den ersten deutschen kommerziellen Windpark zu errichten. Firmeninhaber ist ein Russlanddeutscher, der in der Gasindustrie groß geworden ist und die Branche revolutionieren will
Eine Million Elektroautos soll bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren - so das Ziel der Bundesregierung. Ausgereift ist die Technik aber noch lange nicht.
Der Bundesgerichtshof hat Urteile zu Al-Qaida-Leuten nur teilweise aufgehoben. Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss neu über das Strafmaß eines Palästinensers verhandeln.
Zur staatlichen Regulierung der Banken und Finanzinvestoren gibt es viele Pläne. In Deutschland wie auf EU-Ebene. Nur wenige davon wurden bisher praktisch umgesetzt
ÜBERNAHME Fiat-Chef Sergio Marchionne erläutert in Berlin seine Übernahmepläne für Opel. Falls Fiat den Zuschlag kriegt, will er drei deutsche Standorte erhalten, aber nicht das Werk in Kaiserslautern
RECHTSEXTREME Ein Berliner Gericht verurteilte drei Spitzenkader der Partei zu Gefängnis auf Bewährung, weil sie den Fußballer Patrick Owomoyela rassistisch beleidigt hatten
Justizministerin Brigitte Zypries verteidigt ihren Gesetzentwurf, der bereits den Besuch von Terrorlagern unter Strafe stellt. Es komme auf die Absicht an, so Zypries.
Die Theatergruppe Rimini-Protokoll macht aus gesellschaftlichen Institutionen Inszenierungen. Die Hauptversammlung von Daimler erklärten sie nun zum Theaterstück.
Wie es mit der Weltwirtschaft weitergeht und ob sich das globale Kapital in Zukunft besser kontrollieren lässt, hängt vom Verlauf dieses Gipfels ab. Hier die sieben Verhandlungspunkte.
Auf dem Gipfel in London werden zehn Schwellenländer teilnehmen. Aber die Erweiterung genügt der indischen Ökonomin Jayati Ghosh nicht. Sie fordert einen "Marshallplan für den Süden".
Wegen Preisabsprachen und Korruption verdonnerte die EU-Kommission Eon dazu, sich von Kraftwerksanteilen und Netzen zu trennen. Mehr Wettbewerb oder geringere Preise gibt es trotzdem nicht.